Mehr Haare in der Bürste, mehr im Abfluss nach dem Waschen – kennst du das? Vor allem im Wechsel von Sommer zu Herbst oder von Winter zu Frühling machen sich viele plötzlich Sorgen um ihre Haarpracht. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ist das völlig normal.
Saisonaler Haarausfall ist ein natürlicher Vorgang, der sich besonders im Übergang der Jahreszeiten verstärkt, weil sich der Wachstumszyklus der Haare verändert. In dieser Phase treten mehr Haare gleichzeitig in die Ruhe- und anschließend in die Ausfallphase ein – deshalb bleibt mehr davon im Kamm oder unter der Dusche zurück.
Beeinflusst wird das Ganze auch durch hormonelle Schwankungen, Stress, zu wenig Schlaf, einseitige Ernährung sowie einen Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen.
Im Sommer kommt noch ein Faktor hinzu: intensive Sonne, Chlor- und Salzwasser greifen das Haar an, was später zu Haarbruch und vermehrtem Ausfall führen kann. Zwar ist saisonaler Haarausfall meist nur vorübergehend – doch mit der richtigen Ernährung und Pflege kannst du viel dafür tun, dass dein Haar kräftiger und widerstandsfähiger bleibt.
Das solltest du für gesundes Haar essen
1. Lachs
Lachs ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die die Haarwurzeln nähren und die Gesundheit der Kopfhaut fördern. Schon eine Portion pro Woche kann helfen, den Haarausfall zu bremsen.
2. Walnüsse
Nüsse – und ganz besonders Walnüsse – stecken voller Biotin, das für Kraft und Glanz der Haare unverzichtbar ist. Als Snack sind sie ideal und lassen sich mühelos in den Alltag einbauen.
3. Spinat
Spinat ist reich an Eisen und Vitamin C, die die Haarwurzeln gesund halten und das Haarwachstum ankurbeln. Am besten mischst du ihn in Salate oder Smoothies.
4. Eier
Eier sind eine hervorragende Eiweißquelle und damit ein Grundbaustein für die Struktur der Haare. Zusätzlich liefern sie Biotin, das die Widerstandsfähigkeit gegen Haarausfall weiter erhöht.
Häufige Fragen zum saisonalen Haarausfall
Wann tritt saisonaler Haarausfall besonders häufig auf?
Vor allem im Übergang zwischen den Jahreszeiten – typischerweise von Sommer zu Herbst und von Winter zu Frühling –, wenn sich der Wachstumszyklus der Haare verändert.
Ist saisonaler Haarausfall gefährlich?
In der Regel nicht. Er ist ein natürlicher, meist vorübergehender Vorgang. Mit der richtigen Ernährung und Pflege lässt sich das Haar dabei zusätzlich stärken.
Welche Nährstoffe sind besonders wichtig für die Haare?
Vor allem Omega-3-Fettsäuren, Biotin, Eisen, Vitamin C und Eiweiß – genau diese liefern Lachs, Walnüsse, Spinat und Eier.
Was verstärkt saisonalen Haarausfall zusätzlich?
Hormonelle Schwankungen, Stress, Schlafmangel, einseitige Ernährung sowie ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen. Im Sommer belasten außerdem Sonne, Chlor- und Salzwasser das Haar.











