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Sexy sein ist keine Körperform, sondern eine Entscheidung, die im Kopf getroffen wird – So kannst du es auch schaffen

Schuster Borka3 Min. Lesezeit
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Sexy sein ist keine Körperform, sondern eine Entscheidung, die im Kopf getroffen wird – So kannst du es auch schaffen — Lebensstil

Hier eine gute Nachricht: Egal, was dir die Modeindustrie über Jahrzehnte einreden wollte – „sexy“ lässt sich nicht in Zentimetern, Kilogramm oder Kleidergrößen messen. Und es ist auch nicht einfach eine Haarfarbe, ein Kleidungsstück oder Nagellack, der dir das verleiht.

Sexy sein ist vor allem eine Entscheidung. Eine Haltung. Ein Zustand, den du in dir selbst einschaltest und der sichtbar bleibt – selbst wenn du gerade in einem ausgelatschten T-Shirt zum Supermarkt gehst.

Schönheit ist relativ – aber ich weiß ganz sicher, dass sie in jedem von uns steckt.

Sexiness ist nichts anderes als das bewusste Nutzen dieses inneren Lichts, ja dieser Energie.

Die sexiesten Menschen, die ich kenne, passen nicht unbedingt in irgendein Magazin-Schönheitsideal. Was sie verbindet, ist die Freude an ihrem eigenen Körper. Dass sie genießen, wie sie sich bewegen, sprechen und präsent sind.

Für mich war sexy sein schon immer ein Teil meiner Identität. Nicht, weil ich mich für perfekt halte, sondern weil ich gelernt habe, mich so zu lieben, wie ich bin. Ich mag meinen Körper und finde ihn attraktiv – deshalb kann ich glauben, dass andere das auch so sehen – und das strahle ich aus, jedes Mal, wenn ich einen Raum betrete.

Ob jemand sexy ist, hängt kaum vom Aussehen ab. Wäre das so, würden wir uns an perfekt geformten Schaufensterpuppen erfreuen – doch wir sehnen uns nach echten Menschen. Weil in ihnen etwas steckt, was Plastik nicht hat.

Was jemanden sexy macht: die Energie, die er ausstrahlt.

Lebhafte, coole blonde Frau in schwarzer Lederjacke und Sonnenbrille, die die Zunge rausstreckt

Sexy wird man, wenn man sich seiner eigenen Kraft bewusst ist und keine Angst hat, sie zu nutzen. Diese Energie entsteht nicht aus Selbsthass, Perfektionismus oder Vergleichen. Sie entsteht, wenn du erkennst: dein Körper ist kein Projekt, das du ständig verbessern musst. Dein Körper ist ein Werkzeug, ein Verbündeter, durch den du die Welt erlebst.

Es entscheidet sich im Kopf

Natürlich ist sexy sein keine Pflicht. Nicht jeder sehnt sich danach, und nicht jede Situation verlangt es. Aber wenn du dieses Gefühl zurückgewinnen oder finden möchtest, ist die wichtigste Erkenntnis – so abgedroschen sie auch klingt –: Es entscheidet sich im Kopf.

Ich zum Beispiel habe mich nie geschämt, mich attraktiv zu finden. Warum auch? Mein Selbstbewusstsein richtet sich nicht gegen andere, es geht nicht auf deren Kosten. Es bedeutet einfach: Ich respektiere mich selbst, und das zeigt sich klar in meiner Ausstrahlung.

Und hier kommt die gute Nachricht: das kannst du auch erreichen. Du brauchst keine dramatische Verwandlung, keinen neuen Kleiderschrank oder radikalen Lebensstilwechsel. Den „Sexy-Modus“ schaltest du am besten ein, indem du mit dir selbst im Reinen bist. Du achtest auf deinen Körper, suchst im Essen keine emotionale Ersatzbefriedigung, empfindest aber auch kein schlechtes Gewissen, wenn du Freude daran hast. Du bewegst dich und treibst Sport – nicht um auszusehen wie jemand anderes, das ist nur ein schöner Nebeneffekt – sondern weil dein Körper es verdient, gut behandelt zu werden.

Sei präsent, beherrsche deinen Raum, denn du hast es verdient – du brauchst keine Erlaubnis, hier zu sein. Und das Wichtigste: Trau dich, dich über dich selbst zu freuen. Scham wird uns oft eingebläut – besonders als Frauen. Dabei ist nichts falsch daran, es zu genießen, attraktiv zu sein.

Sexiness ist ein innerer Schalter. Wenn du einmal erlebt hast, wie es ist, ihn einzuschalten, merkst du: Es ging nie wirklich um deinen Körper. Sondern darum, dass du weißt, wer du bist – und dass das allein schon genug ist.

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