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Sonnenbrille, Hut und Tuch: die drei Teile, die jedes Sommer-Outfit retten

Kende Kíra4 Min. Lesezeit
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Sonnenbrille, Hut und Tuch: die drei Teile, die jedes Sommer-Outfit retten — Mode
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Im Sommer werden die Outfits schlichter, die Farben gedämpfter – und genau deshalb übernehmen die Accessoires die Hauptrolle. Eine gut gewählte Sonnenbrille oder ein Strohhut geben schon für sich allein einem simplen Leinenkleid oder einem weißen T-Shirt Charakter.

Trotzdem behandeln viele diese drei Teile wie Nebendarsteller, die man in letzter Sekunde greift. Dabei entscheiden gerade sie darüber, ob ein Look austauschbar wirkt – oder durchdacht.

Die Sonnenbrille verrät mehr über dich, als du denkst

Die Sonnenbrille ist das einzige Accessoire, das wir praktisch den ganzen Tag tragen – und über das wir trotzdem selten als Stilelement nachdenken. Dabei macht die Form einen riesigen Unterschied.

Der klassische Pilotenstil hält sich auch dieses Jahr stark, besonders mit gold- oder silberfarbenem Gestell und leicht rauchigen Gläsern. Es ist die Form, die fast jedem steht und nie zu viel wirkt.

Wer mutiger ist, greift zu oversized, rundlichen Modellen – sie bringen ein nostalgisches, ein bisschen Hollywood-haftes Gefühl mit. Cat-Eye-Fassungen mit spitzen Ecken dagegen wirken entschlossener und energischer.

Entscheidend ist, dass die Brille zur Gesichtsform passt: Zu einem runden Gesicht passt ein eckigeres Gestell, zu einem kantigen Gesicht eine weichere, rundere Form.

Der Hut spendet nicht nur Schatten

Lange galt der Hut als reines Strandaccessoire – etwas, das man nur hervorholt, wenn man am Wasser liegt. Inzwischen ist er zurück in den Straßen der Stadt.

Der breitkrempige Strohhut passt mit seinem natürlichen Material und seiner leicht abgenutzten Eleganz zu Leinenkleidern, lässigen Jeans und sogar zu einem schlichten Sommer-Slipdress.

Wer keine große Krempe mag, ist mit einem Bucket Hat gut beraten – sportlicher, jugendlicher, ideal zu Oversize-Hemden oder Shorts. Der Panamahut dagegen ist etwas für alle, die es zurückhaltender und klassischer mögen: perfekt für einen Stadtbummel oder einen Nachmittag auf der Terrasse.

Das Tuch, das sich auf tausend Arten tragen lässt

Das Tuch wird oft unterschätzt – dabei ist es vielleicht das vielseitigste Accessoire von allen.

Ein leichtes, seidiges Tuch um den Hals gebunden macht ein einfaches Shirt sofort eleganter. Ins Haar geflochten zaubert es eine lässige Sommerabend-Frisur. Und an den Henkel einer Tasche geknotet wird es zum kleinen, aber auffälligen Detail, das dein Outfit aus der Masse heraushebt.

Größere Tücher lassen sich an wärmeren Abenden über die Schultern legen – als Ersatz für den kleinen Pullover. Kleinere, kräftig gemusterte Stücke frischen dagegen neutrale Sommeroutfits auf.

Das ist das Accessoire, mit dem man aus dem wenigsten Geld am meisten für ein Outfit herausholt.

Wie trägt man alle drei?

Der Trick besteht nicht darin, alle drei gleichzeitig zu tragen, sondern zu wissen, wann welches Teil dran ist.

Für einen Sommervormittag reichen Sonnenbrille und Hut. Am Abend, wenn die Luft abkühlt, kommt das Tuch – über die Schultern gelegt oder an die Tasche geknotet.

Was sie verbindet: Jedes einzelne kann einem schlichten Outfit für sich allein Charakter geben. Genau deshalb solltest du sie als die eigentlichen Hauptdarsteller deiner Sommergarderobe betrachten – und nicht als Requisiten, die du in letzter Sekunde greifst.

Welche Sonnenbrillenform steht mir am besten?

Am besten wählst du die Form entgegengesetzt zu deiner Gesichtsform: Zu einem runden Gesicht passt ein eckigeres Gestell, zu einem kantigen Gesicht eine weichere, rundere Form. Der Pilotenstil steht dabei fast jedem.

Welcher Hut passt zu einem Stadtlook?

Der Panamahut wirkt zurückhaltend und klassisch und eignet sich gut für Stadtbummel oder Nachmittage auf der Terrasse. Wer es sportlicher mag, greift zum Bucket Hat.

Wie kann ich ein Tuch stilvoll tragen?

Ein leichtes Tuch lässt sich um den Hals binden, ins Haar flechten oder an den Henkel einer Tasche knoten. Größere Tücher funktionieren an kühlen Abenden auch über den Schultern statt eines Pullovers.

Muss ich alle drei Accessoires gleichzeitig tragen?

Nein. Der Schlüssel ist, zu wissen, wann welches Teil passt: tagsüber oft Brille und Hut, abends das Tuch. Jedes für sich reicht schon, um einem Outfit Charakter zu geben.

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