Zwei Wochen vorher: Sichtbarkeit und Preise
Sag Bescheid, wo die Menschen wirklich hinschauen: in der Nachbarschaftsgruppe, im lokalen Onlineforum, am schwarzen Brett im Supermarkt, in der Kita, beim Sportverein. Ein Foto von drei, vier schönen Stücken bringt mehr Menschen als der Satz „Räumen Keller auf“. Nenne Adresse, Uhrzeit und grobe Kategorien – Kinderkleidung, Bücher, Geschirr, Werkzeug.
Beim Preis gilt die einfache Regel: Du verkaufst hier Platz, nicht Erinnerungen. Runde Beträge, gerne pauschal – alle Bücher ein Euro, Kinderkleidung in einer Kiste zum Einheitspreis. Was besonders gut erhalten oder teuer in der Anschaffung war, bekommt ein eigenes Schild mit Preis, damit du nicht dreißigmal dieselbe Frage beantwortest. Schreib dir für teurere Stücke vorher eine Schmerzgrenze auf. Verhandelt wird immer, und mit einer vorher gedachten Zahl bleibst du entspannt.
Am Tag selbst: Aufbau, Kasse, Ruhe
Baue in Zonen auf, als wäre es ein kleiner Laden: Kleidung hängend oder nach Größen in Kisten, Geschirr auf Tischhöhe, Kinderkram niedrig, damit Kinder herankommen. Ein Spiegel neben der Kleidung, eine Steckdose neben den Elektrogeräten, damit man testen kann – das entscheidet oft über den Verkauf. Decken und Tapeziertische leihst du dir bei Nachbarn, das spart Anschaffungen.



