Für die Kasse nimmst du eine Gürteltasche, keine Schüssel auf dem Tisch, und legst reichlich Wechselgeld hinein: viele Ein- und Zweieurostücke, kleine Scheine. Stelle dir Wasser, Kaffee und etwas zu essen hin, bevor die Ersten kommen – erfahrungsgemäß sind das jene, die eine halbe Stunde zu früh klingeln. Plane zwei Helferinnen ein, damit immer jemand kurz weg kann. Und leg ein paar Tragetaschen und alte Zeitungen bereit; wer Gläser sicher einpacken kann, kauft auch das vierte.
Wie setze ich die Preise, ohne mich zu ärgern?
Ein brauchbarer Anhaltspunkt sind grob ein Fünftel bis ein Viertel des Neupreises für gut erhaltene Alltagsdinge – und deutlich weniger für alles, was schnell veraltet oder in jedem Haushalt liegt. Entscheidend ist die Frage, was dir der freie Kellerplatz wert ist: Wenn du am Nachmittag sowieso nicht bereit bist, die Kiste wieder hineinzutragen, verkaufe sie lieber morgens für weniger.
Was mache ich mit dem, was übrig bleibt?
Entscheide das vorher, nicht abends um fünf, wenn du müde bist. Ein sinnvoller Ablauf: die letzte Stunde als Rest-Rampe mit stark reduzierten Preisen oder Kiste zum Mitnehmen, danach eine bereits eingeplante Fahrt zu Kleiderkammer, Sozialkaufhaus oder Tierheim, und der Rest zum Wertstoffhof. Wichtig ist nur, dass nichts zurück in den Keller wandert – sonst stehen im Frühling wieder dieselben drei Kisten im Flur.







