Was gar nicht hineingehört
Manche Lebensmittel verlieren im Kalten mehr, als sie gewinnen. Tomaten werden mehlig und geschmacklos, Kartoffeln entwickeln eine unangenehme Süße, Zwiebeln und Knoblauch werden weich, Bananen bekommen braune Schalen. Brot trocknet im Kühlschrank schneller aus als bei Zimmertemperatur. Auch sehr aromatische Käse oder Melonen leben besser in einer verschlossenen Box, weil sie sonst den ganzen Innenraum nach sich riechen lassen. Für all das lohnt sich ein kühler, dunkler Ort außerhalb – eine Schublade im Flur, ein Korb in der Speisekammer, ein Regal im unbeheizten Abstellraum.
Wie oft sollte ich den Kühlschrank ausräumen und reinigen?
Ein kurzer Durchgang einmal pro Woche reicht vollkommen: Vor dem großen Einkauf alles einmal nach vorn ziehen, Verdorbenes aussortieren, die Zuerst-essen-Kiste neu befüllen und verschüttete Flecken sofort aufwischen. Eine gründliche Reinigung mit herausgenommenen Fächern lohnt sich etwa alle zwei bis drei Monate – warmes Wasser mit etwas Spülmittel oder Essigwasser genügt, scharfe Reiniger sind unnötig. Wichtig dabei: auch die Türdichtung abwischen, dort sammelt sich erstaunlich viel, und eine saubere Dichtung schließt besser.
Wohin gehören eigentlich Eier?
Die meisten Kühlschränke haben ihre Eierhalterung in der Tür, also ausgerechnet am wärmsten und unruhigsten Ort. Besser aufgehoben sind Eier in ihrer Pappschachtel auf einem mittleren Fach, wo die Temperatur gleichmäßig bleibt. Entscheidend ist vor allem Konstanz: einmal gekühlte Eier sollten gekühlt bleiben, statt zwischen Zimmertemperatur und Kühlschrank hin und her zu wandern.











