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12 Monate, 12 Pflanzen: Das solltest du im Herbst pflanzen – laut deinem Geburtsmonat

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12 Monate, 12 Pflanzen: Das solltest du im Herbst pflanzen – laut deinem Geburtsmonat — Lebensstil
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Der Herbst ist kein Ende der Gartensaison – er ist der ideale Moment für einen neuen Anfang. Viele Stauden, Zwiebelpflanzen, Beerensträucher und Obstbäume profitieren enorm davon, noch vor dem Winter in die Erde zu kommen. Sie können wurzeln, bevor das große Wachstum im Frühling beginnt.

Und welche Pflanze passt zu dir? Diesmal entscheidet dein Geburtsmonat. Die Auswahl ist nicht willkürlich: Alle zwölf Pflanzen eignen sich tatsächlich für die Herbstpflanzung – aus guten gärtnerischen Gründen. Sorte, Boden und Wetter spielen natürlich immer eine Rolle.

Januar – Tulpe (Tulipa)

Wer im Januar geboren wurde, greift diesen Herbst zur Tulpenzwiebel. Tulpenzwiebeln werden klassischerweise im Herbst gepflanzt – wer bis zum Frühling wartet, wartet zu lange.

Tulpen lieben sonnige Standorte mit gut durchlässigem Boden. Ein dauerhaft feuchter, schattiger Winkel ist keine gute Idee. Wer mehrere Farben kombinieren möchte, sollte vorher überlegen, welche Töne nebeneinander harmonieren – das macht im Frühling einen großen Unterschied.

Februar – Narzisse (Narcissus)

Für Februar-Geborene ist die Narzisse gesetzt. Auch ihre Zwiebeln kommen im Herbst in die Erde – am besten im September oder Oktober.

Das Schöne an der Narzisse: An einem geeigneten Standort kommt sie Jahr für Jahr wieder. Sie mag sonnige bis halbschattige Lagen mit guter Drainage. Damit es im Frühling wirklich üppig blüht, lohnt es sich, mehrere Zwiebeln in kleinen Gruppen zu pflanzen – gerne auch zusammen mit anderen Frühjahrsblühern.

März – Krokus (Crocus)

Wer im März Geburtstag hat, bekommt den Krokus. Die Zwiebeln werden im Herbst gesetzt, damit die Blüten im Frühjahr zu den allerersten gehören – oft noch bevor der Winter wirklich vorbei ist.

Der Krokus ist besonders geeignet für kleinere Gärten. Er macht sich in Gruppen am besten, ob im Rasen, in Beeten oder an Wegrändern. Gute Drainage ist auch hier Pflicht.

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April – Hyazinthe (Hyacinthus orientalis)

April-Geborene dürfen sich über die Hyazinthe freuen – eine der duftintensivsten Frühjahrsblumen überhaupt. Wer einmal diesen Geruch im Garten hatte, will ihn jedes Jahr wiederhaben.

Die Zwiebeln kommen im Herbst in gut durchlässige Erde. Auch im Topf ist die Hyazinthe beliebt – aber Staunässe ist ein echtes Problem, das viele Gärtner unterschätzen. Die Strategie „die Natur regelt das schon" scheitert hier verlässlich.

Mai – Knoblauch (Allium sativum)

Mai-Geborene bekommen diesmal keine Blume, sondern etwas deutlich Praktischeres: Knoblauch. Die Zehen werden im Herbst gesteckt, weil die Pflanze eine Kälteperiode braucht, um richtig große Knollen zu entwickeln.

Knoblauch gedeiht gut an sonnigen Plätzen mit durchlässigem Boden und lässt sich im späten Frühjahr oder Frühsommer des nächsten Jahres ernten. Für alle, die keine aufwendigen Blumenbeete planen möchten, ist das eine sehr entspannte Option: einmal stecken, kaum kümmern, im Sommer ernten.

Juni – Zwiebeln (Allium cepa)

Im Juni geboren? Dann kommen Steckzwiebeln in den Garten. Der Vorteil der Herbstpflanzung: Die Zwiebeln können sich noch vor dem Frost festigen und starten im Frühling mit einem deutlichen Vorsprung.

Wichtig ist hier besonders die Drainage. Wer einen Boden hat, der Wasser hält, sollte erst den Boden verbessern – und dann erst pflanzen. In umgekehrter Reihenfolge wird es nichts.

Juli – Himbeere (Rubus idaeus)

Für Juli-Geborene gibt es Himbeeren. Ab September können Himbeerruten gepflanzt werden – der Herbst ist generell eine gute Zeit für Beerensträucher, weil die Pflanzen bis zum nächsten Sommer gut einwurzeln können.

Himbeeren sind allerdings keine Pflanzen, die man einfach in eine Ecke steckt und vergisst. Die Ruten brauchen Platz und eine Rankhilfe. Dafür hat man nach ein paar Jahren seine eigene Himbeerernte – und das ist ein ziemlich fairer Deal.

August – Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum)

August-Geborene bekommen die schwarze Johannisbeere. Johannisbeersträucher passen gut in einen Obst- oder Nutzgarten, und der Herbst – wenn die Pflanzen in der Ruhephase sind – ist ein idealer Zeitpunkt für die Pflanzung.

Beerensträucher gehören zu den klassischen Kandidaten für die Herbstpflanzung, also keine Sorge: Es ist nicht zu spät.

September – Stachelbeere (Ribes uva-crispa)

Wer im September Geburtstag hat, dem gehört die Stachelbeere. Sie lässt sich im Herbst problemlos pflanzen und braucht keinen riesigen Garten.

Einen Hinweis sollte man beachten: Stachelige Sorten gehören nicht direkt an den Gartenweg – das lernt man meistens nur einmal.

Oktober – Erdbeere (Fragaria × ananassa)

Oktober-Geborene bekommen die Erdbeere. Von Ende Sommer bis Frühherbst können Erdbeerpflanzen gesetzt werden, und wer sie rechtzeitig pflanzt, kann im nächsten Jahr schon mit der ersten Ernte rechnen.

Erdbeeren gedeihen im Beet, im Hochbeet oder im Kübel – sie brauchen einen sonnigen, warmen Platz und gute Drainage. Wer Kinder oder Hunde hat, sollte sich auf eines gefasst machen: Die ersten roten Früchte verschwinden auf mysteriöse Weise.

November – Apfelbaum (Malus domestica)

Für November-Geborene empfiehlt sich der Apfelbaum. Ein Obstbaum ist mehr als ein saisonales Gartenprojekt – er ist eine langfristige Investition, die sich über Jahrzehnte auszahlt.

Apfelbäume können von Herbst bis Frühjahr während der Ruhephase gepflanzt werden. Die Herbstpflanzung hat den Vorteil, dass der Baum noch vor dem Frühjahr anfangen kann, sich zu verwurzeln. Er braucht nährstoffreichen, gut drainierten Boden und einen sonnigen, geschützten Standort.

Beim Platz bitte realistisch bleiben: Ein Apfelbaum wird tatsächlich zu einem Baum. Das klingt selbstverständlich, wird aber beim Anblick eines kleinen Containerexemplars überraschend oft vergessen.

Dezember – Pfingstrose (Paeonia)

Dezember-Geborene dürfen sich über die Pfingstrose freuen – eine der schönsten und langlebigsten Stauden überhaupt. Die krautigen Paeonia-Wurzeln werden im Spätherbst gepflanzt, damit die Pflanze im Frühling direkt von ihrem richtigen Standort aus starten kann.

Die Pfingstrose liebt sonnige Standorte mit humusreichem, gut durchlässigem Boden. Sie ist eine echte Langzeitbewohnerin im Garten – nicht die Art Pflanze, die man nach zwei Jahren wieder ausgräbt. Deshalb lohnt es sich, den Platz sorgfältig zu wählen: An den richtigen Bedingungen kann sie viele Jahre lang an derselben Stelle stehen und jedes Jahr üppiger blühen.

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Kann ich im Herbst wirklich alle diese Pflanzen setzen?

Ja – alle zwölf Pflanzen in dieser Liste eignen sich grundsätzlich für die Herbstpflanzung. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Sorte, dem Klima und dem Boden ab, aber der Herbst ist für sie alle ein sinnvoller Startpunkt.

Warum ist die Herbstpflanzung oft besser als die Frühjahrspflanzung?

Pflanzen, die im Herbst gesetzt werden, können noch vor dem Winter Wurzeln bilden. Wenn das Wachstum im Frühling beginnt, sind sie bereits gut verankert und starten kräftiger in die neue Saison.

Was ist das Wichtigste beim Herbstpflanzen?

Gute Drainage ist bei fast allen genannten Pflanzen entscheidend. Staunässe ist einer der häufigsten Fehler – ob bei Zwiebelpflanzen, Beeren oder Stauden. Wer einen schweren, feuchten Boden hat, sollte ihn vor der Pflanzung verbessern.

Welche dieser Pflanzen eignen sich auch für kleine Gärten oder Balkone?

Krokus, Hyazinthe, Tulpe, Narzisse und Erdbeere lassen sich auch in Töpfen oder Kübeln kultivieren. Stachelbeere und Himbeere brauchen etwas mehr Platz, kommen aber in großen Kübeln ebenfalls zurecht.

Muss ich jedes Jahr neu pflanzen?

Nicht unbedingt. Narzissen, Pfingstrosen und Johannisbeersträucher kommen bei guten Bedingungen Jahr für Jahr wieder. Auch Tulpen und Hyazinthen können mehrjährig sein – das hängt aber stark von Standort und Sorte ab.

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