Sollten wir überhaupt planen oder einfach treiben lassen?
Ich plane einen langsamen und ruhigen Sommer, ohne große Erwartungen und Verpflichtungen, ohne Hektik und Stress. Ich nenne mich eine „faule Sommer-Mama“, wobei „faul“ oft negativ verstanden wird – als Mangel an Engagement und Bewegung. Für mich bedeutet es eher Ungeplantheit und Spontaneität, begleitet von Zufriedenheit und Ruhe. Faul zu sein heißt für mich nicht, dass es mir egal ist, was passiert, sondern dass ich den Moment genieße und jederzeit meinen Tag neu gestalten kann, wenn das Leben es verlangt.
Ich höre oft von anderen Eltern, dass sie den Sommer fürchten. Eine Freundin erzählte, sie habe viele Camps für ihre Kinder geplant, und als ich gefragt wurde, was wir machen, antwortete ich einfach: „Wir genießen den Sommer!“
Jede Familie ist anders, und wir müssen das tun, was für uns am besten ist. Ich verstehe auch, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, so zu entschleunigen wie wir. Aber ich möchte, dass mein Sommer von einfachen Alltagsfreuden geprägt ist: Vielleicht fahren wir nicht weit und erleben keine wilden Abenteuer, doch ich glaube fest daran, dass unser Weg trotzdem großartig wird.
Ich werde eine „Ja“-Mama sein
Ich möchte meinen Kindern mehr Freiheit geben, die Welt zu entdecken. Wenn sie im Bach waten, einen neuen Park erkunden oder zu Hause Eis machen wollen, sage ich: Warum nicht? Als Sommer-Mama bin ich frei von den Regeln von September bis Juni, und unsere Tage sind voller neuer Abenteuer.
Ich werde auch faulenzen – ja, als Mama!
Übrigens, Garten
So viel Picknick wie möglich
Der Picknickkorb schenkt uns Freiheit. Ich kann ihn kreativ füllen und muss nicht stundenlang in der Küche stehen, denn draußen schmeckt alles viel besser – selbst das immer gleiche Sandwich. Draußen achten wir nicht auf unseren Hunger, sondern auf das, was unser Herz will. Vielleicht verbringen wir Zeit am See oder bauen noch eine hohe Sandburg, bevor wir im Schatten essen.
Wir probieren neue Gerichte
Das ist unsere Top-5-Sommer-Bucketlist, die natürlich nicht in Stein gemeißelt ist. Die Wünsche meiner drei Kinder bestimmen, wohin wir an einem Tag gehen. Vielleicht verlassen wir das Haus nicht einmal, oder wir kommen nur zum Schlafen zurück.
Die Monate und Sommer sind für mich besonders wertvoll – die Zeit ist begrenzt, und bald werden meine Kinder ihre Freiheit ihrer eigenen Familie widmen. Ich hoffe, sie nehmen diese Erlebnisse mit! Denn ich bin eine faule Sommer-Mama – und ich glaube, ich bin nicht die Einzige, die das liebt.
Fotos: istockphoto.com











