Vorbereitet sein für den unwahrscheinlichen Fall
Was im Ernstfall am meisten Nerven spart, hat nichts mit Schlössern zu tun: eine Liste der wichtigsten Wertsachen mit Fotos, Seriennummern bei Technik, die Kopie wichtiger Dokumente an einem zweiten Ort, die Nummer der Sperrhotline für Karten im Handy. Schmuck mit Erinnerungswert gehört nicht in die Nachttischschublade, sondern an einen wirklich unauffälligen Ort oder ins Bankschließfach. Und: Bargeld im Haus zu horten, lohnt sich nirgends.
Bringen Zeitschaltuhren wirklich etwas?
Sie sind kein Wundermittel, aber sie verändern das Bild, das dein Zuhause von außen abgibt – und genau darum geht es bei den meisten Gelegenheitseinbrüchen. Am wirksamsten sind sie, wenn mehrere Lichtquellen zu leicht unterschiedlichen Zeiten schalten und das Ganze mit Rollläden, Post und einem aufmerksamen Nachbarn kombiniert wird.
Wie beruhige ich mich, wenn in der Nachbarschaft eingebrochen wurde?
Hilfreich ist, die diffuse Sorge in konkrete Handlungen zu übersetzen: einmal durch die Wohnung gehen, die zwei, drei offensichtlichen Schwachstellen aufschreiben und eine davon noch in derselben Woche erledigen. Wenn die Unruhe bleibt, du schlecht schläfst oder das Haus kaum noch verlassen magst, ist das ein ernstzunehmendes Signal – darüber mit dem Hausarzt oder einer Beratungsstelle zu sprechen, ist kein Übertreiben, sondern vernünftig.











