Bunte oder bedruckte Bezüge, Satin, Seide und alles mit elastischen Anteilen möchten es kühler; hier gilt das Pflegeetikett. Bei 30 oder 40 Grad ist dann das Waschmittel entscheidend: Ein pulverförmiges Vollwaschmittel leistet bei niedrigen Temperaturen deutlich mehr gegen Gerüche und Grauschleier als ein flüssiges Colorwaschmittel. Für farbige Stücke gibt es auch Pulver in der Color-Variante – ein guter Kompromiss.
Die vier Fehler, die Wäsche muffig machen
Erstens: zu volle Trommel. Bettwäsche braucht Platz, sonst wird sie nicht richtig durchspült. Eine Handbreit Luft über der Wäsche ist die einfachste Faustregel. Zweitens: zu viel Waschmittel. Überschüssige Reste bleiben in den Fasern, binden Schmutz und riechen nach ein paar Tagen genau so, wie man es nicht möchte. Dosierung nach Wasserhärte und Beladung, nicht nach Gefühl.
Drittens: nasse Wäsche, die nach dem Programm Stunden in der Maschine bleibt. Das ist die klassische Ursache für den Geruch, den man auch nach dem Trocknen noch wahrnimmt. Wenn es doch passiert ist, hilft nur noch einmal waschen. Viertens: Weichspüler bei jedem Waschgang. Er legt sich als Film auf die Fasern, nimmt Baumwolle die Saugfähigkeit und macht sie langfristig anfälliger für Gerüche. Ein Schuss Haushaltsessig ins Weichspülerfach ersetzt ihn gut – nicht bei Seide und nicht dauerhaft bei empfindlichen Dichtungen.
Ein letzter Kniff: Bezüge vor dem Waschen wenden und schließen, damit sich Kissen und Laken nicht im Bezug einrollen und trocken bleiben.






