Wie oft sollte ich die Bettwäsche im Herbst wechseln?
Alle ein bis zwei Wochen ist ein guter Rhythmus, und bei stärkerem Schwitzen, bei Erkältungen oder wenn ein Haustier mit im Bett schläft, eher wöchentlich. Kopfkissenbezüge dürfen ruhig häufiger dran, sie nehmen Haaröle und Pflegeprodukte auf und sind oft der eigentliche Geruchsträger.
Decke und Kissen selbst brauchen zwei- bis dreimal im Jahr eine Wäsche, wenn das Etikett es erlaubt, dazwischen ein regelmäßiges kräftiges Ausschütteln und Lüften. Wer mit Hausstaub oder anhaltenden Beschwerden zu tun hat, klärt das Vorgehen am besten ärztlich ab, statt sich auf Haushaltsratschläge zu verlassen.
Was tun, wenn die Wäsche in der Wohnung trocknen muss?
Dann ist Schleudern das halbe Trocknen: Bei Baumwollbezügen die höchste Schleuderzahl wählen, die der Stoff verträgt, damit möglichst wenig Restfeuchte in die Wohnung wandert. Den Ständer nicht ins Schlafzimmer stellen, sondern in den Raum, den du am besten lüften kannst, und die Stücke einzeln und weit auseinander aufhängen statt doppelt über die Stange gelegt.
Und danach unbedingt lüften, idealerweise zweimal am Tag kurz mit weit geöffnetem Fenster. Wäsche, die drinnen trocknet, gibt viel Feuchtigkeit ab – die will wieder hinaus, sonst landet sie an den kühlsten Stellen der Wand.











