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Fotonenschutz ist wichtiger denn je: UV-Strahlung und Melanom

Szabó Erzsébet3 Min. Lesezeit
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Fotonenschutz ist wichtiger denn je: UV-Strahlung und Melanom — Gesundheit
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Neueste Studien zeigen: nicht wenig. Eine internationale Untersuchung (International Journal of Cancer, 2025) bestätigt, was wir schon lange ahnten: Über 80 % der Fälle von Hautkrebs in seiner gefährlichsten Form, dem Melanom, werden durch UV-Strahlung verursacht. Die Sonne, die wir so lieben, kann uns also heimlich, aber sicher schaden, wenn wir nicht aufpassen.

Ich hatte nie eine schneeweiße Haut und bin immer schnell und gleichmäßig braun geworden. Deshalb dachte ich lange, die „Gefahren des Sonnenbadens“ beträfen mich nicht. Früher suchte ich sogar gezielt die Sonne, um möglichst schnell „goldbraun“ zu werden – und ich glaube, ich bin nicht die Einzige in meinem Alter, die nicht als Erstes Sonnencreme in die Tasche packte.

Mit Anfang 30 entdeckte ich jedoch immer mehr kleine Flecken und neue Muttermale – und ich vermute, dass es mit der Zeit eher mehr werden. Ich gehe regelmäßig zur Hautkrebsvorsorge und beobachte meine Haut im Alltag genau. Ich bin kein ängstlicher Typ, aber bei diesem Thema spiele ich nicht – was wir für uns tun können, sollten wir auch tun!

Melanom ist heute keine Seltenheit mehr

Der aktuelle Bericht der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) zeigt: 2022 wurden weltweit über 330.000 neue Melanomfälle diagnostiziert, fast 60.000 Menschen starben an der Krankheit. Das Erschreckendste? 83 % der Fälle sind auf UV-Strahlung (vor allem Sonnenlicht) zurückzuführen. Besonders problematisch ist das in Regionen mit überwiegend heller Haut, wie Nordeuropa, Nordamerika, Australien oder Neuseeland – dort verursacht Sonnenlicht über 95 % der Melanomfälle.

Es reicht nicht, nur am Strand aufzupassen

Viele denken noch immer, nur das Sonnenbaden im Urlaub sei gefährlich. Doch im Alltag sind wir ständig UV-Strahlen ausgesetzt – beim Spazierengehen, Autofahren oder sogar beim Sitzen auf der Caféterrasse. Selbst Wolken schützen nicht, denn UV-Strahlen dringen hindurch.

Interessant: Melanome treten bei Männern etwas häufiger auf. 2022 waren 57 % der UV-bedingten Fälle Männer. Besonders ältere Männer sind gefährdet, weil sie seltener Sonnencreme benutzen oder zum Hautarzt gehen und die Gefahr oft unterschätzen. Deshalb sollten wir nicht nur auf uns selbst achten, sondern auch unsere Liebsten erinnern – und besonders gut auf Kinder aufpassen!

Vorbeugung kann einfach sein – trotzdem wird sie oft verpasst

Das Traurige: Melanome ließen sich in den meisten Fällen verhindern. In Australien, wo es seit Jahrzehnten intensive Präventionskampagnen wie das bekannte SunSmart-Programm gibt, konnten in 15 Jahren über 1.000 Leben gerettet und mehr als 100.000 Hautkrebserkrankungen vermieden werden.

Zum besseren Schutz helfen einfache Gewohnheiten wie:

  • tägliche Anwendung von Sonnenschutz (auch in der Stadt),
  • Hut und Sonnenbrille tragen,
  • Schatten suchen in der Mittagszeit,
  • regelmäßige Hautarztbesuche,
  • Muttermale und Flecken beobachten – besonders bei Veränderungen.
Fotonenschutz
Source: unsplash.com

Bräune ist kein Zeichen von Jugend, sondern von Risiko

Eine aktuelle Prognose sagt voraus, dass bis 2040 weltweit jährlich über eine halbe Million neue Melanomfälle diagnostiziert werden – mit fast 100.000 Todesfällen. Das ist eine erschreckende Steigerung und zeigt, wie viele Erkrankungen durch etwas mehr Achtsamkeit vermeidbar wären.

Sonnenlicht ist Teil unseres Lebens und unserer Gesundheit – es geht nicht darum, es komplett zu meiden. Aber wichtig ist zu wissen: Unsere größte Körperoberfläche, die Haut, „merkt“ sich jeden Sonnenbrand und jede ungeschützte Stunde. Bräune kann schön sein, doch Gesundheit ist noch viel schöner!

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