So sparst du dir das Putzen beim nächsten Mal
Das meiste Chaos entsteht beim Einschießen der Pizza. Arbeite auf dem Schieber mit Hartweizengrieß statt mit viel Mehl: Die Körner wirken wie kleine Kugellager, die Pizza rutscht leichter, und Grieß verbrennt weniger schnell zu schwarzem Staub. Belag sparsam bis an den Rand verteilen, nicht darüber hinaus – was herunterläuft, brennt fest. Und lieber ein, zwei Minuten früher nachsehen, als den Käse überlaufen zu lassen.
Wer häufig Pizza mit sehr feuchtem Belag backt, kann für diese eine Runde Backpapier unterlegen und es nach wenigen Minuten herausziehen, sobald der Boden fest ist. Das kostet ein bisschen Kruste, spart aber die große Schaberei.
Darf ein Pizzastein in die Spülmaschine?
Nein, das ist die sicherste Methode, ihn zu ruinieren. Der Stein saugt sich mit Wasser und Reinigungsmittel voll, beides bleibt tagelang im Material, und beim nächsten Aufheizen drohen Seifengeruch und Risse durch den entstehenden Dampf. Auch Handspülen unter fließendem Wasser gehört nicht dazu – trocken arbeiten ist immer die bessere Wahl.
Was mache ich, wenn der Stein einen Riss hat?
Ein feiner Haarriss ist meistens kein Grund zum Wegwerfen: Solange der Stein stabil bleibt und nicht auseinanderfällt, kannst du ihn weiter benutzen, nur vorsichtiger bewegen. Teilt er sich dagegen in zwei Stücke, lassen sich die Hälften oft noch nebeneinander im Ofen nutzen, ansonsten ist Ersatz fällig. Vorbeugen hilft am meisten: Stein immer mit dem kalten Ofen zusammen aufheizen, nie direkt mit tiefgekühlten Lebensmitteln belegen und niemals kalt abschrecken.











