Richtig aufbewahren spart die halbe Arbeit
Am besten lagerst du Silber luftdicht: kleine Zipptütchen, einzeln, damit die Stücke sich nicht gegenseitig zerkratzen. Ein Stück Schulkreide oder ein Tütchen Trockenmittel in der Schmuckschatulle nimmt Feuchtigkeit auf. Und Parfum und Creme kommen immer zuerst auf die Haut, der Schmuck erst danach – diese kleine Reihenfolge verlängert die Zeit zwischen zwei Reinigungen erheblich.
Wie reinigt man Goldschmuck richtig?
Gold läuft nicht an, es wird vor allem matt durch Fett, Seifenreste und Hautschuppen. Deshalb reicht in den meisten Fällen genau dasselbe lauwarme Bad mit mildem Spülmittel und eine weiche Bürste, besonders unter der Fassung eines Steins, wo sich Ablagerungen sammeln. Auf Natron-Alufolie, Scheuermittel und Zahnpasta solltest du verzichten – Gold ist weicher, als viele denken, und nimmt Kratzer schnell an.
Wann sollte ich lieber zum Juwelier gehen?
Immer dann, wenn Steine wackeln, ein Verschluss nachgibt, ein Glied verbogen ist oder es sich um ein altes Erbstück mit unbekanntem Material handelt. Eine professionelle Reinigung mit anschließendem Festziehen der Fassungen ist meist überschaubar und rettet Stücke, die sonst irgendwann unterwegs verloren gehen. Bei vergoldetem Schmuck gilt das besonders: Die Schicht ist dünn, und was einmal abgerieben ist, kommt mit Hausmitteln nicht zurück.











