Die Grundreinigung in fünf Schritten
Erstens: gründlich saugen, und zwar in zwei Richtungen, damit sich der Flor aufstellt. Wenn der Teppich tragbar ist, saug auch die Rückseite und lüfte ihn draußen aus – auf einem Wäscheständer oder Balkongeländer, und klopfe ihn vorsichtig ab. Das holt erstaunlich viel Staub heraus, der sonst tief in der Basis sitzt.
Zweitens: trockene Auffrischung. Natron dünn über die Fläche streuen, mindestens eine Stunde, bei Gerüchen über Nacht liegen lassen, dann sehr gründlich absaugen. Das nimmt muffigen Geruch und bindet Feuchtigkeit aus dem Sommer.
Drittens: feucht nacharbeiten, aber sparsam. Ein Schuss mildes Wollwaschmittel in lauwarmem Wasser, ein Schwamm oder eine weiche Bürste, und dann arbeitest du mit Schaum, nicht mit Wasser. Der Trick ist, den Schaum aufzuschlagen und nur diesen in kleinen Abschnitten in den Flor einzuarbeiten. Nie reiben, immer in Florrichtung streichen.
Viertens: abnehmen. Mit klarem Wasser und einem gut ausgewrungenen Tuch nachwischen, damit keine Seifenreste bleiben – Rückstände ziehen neuen Schmutz an. Anschließend mit trockenen Handtüchern abtupfen und mit der Hand über den Flor gehen.
Fünftens: trocknen. Fenster auf, wenn möglich den Teppich hochkant stellen oder mit Untersetzern anheben, damit Luft an die Unterseite kommt. Erst wieder betreten, wenn er wirklich durchgetrocknet ist. Ein Teppich, der stundenlang klamm auf dem Boden liegt, riecht danach schlimmer als vorher.






