Wer wenig lüften kann, etwa in einer Souterrainwohnung oder bei Lärm an der Straße, fährt mit einem elektrischen Luftentfeuchter gut; er zieht genau das Wasser wieder heraus, das die Wäsche abgibt. Die kleinen Granulat-Boxen helfen in Schränken oder im Auto, gegen eine ganze Ladung Wäsche kommen sie nicht an. Und rücke Möbel generell ein paar Zentimeter von Außenwänden ab, damit die Luft dahinter zirkulieren kann.
Wie oft muss ich lüften, wenn Wäsche in der Wohnung hängt?
Als Richtwert: lieber häufiger und kürzer als selten und lang – etwa alle drei bis vier Stunden fünf bis zehn Minuten weit geöffnetes Fenster, idealerweise mit Durchzug über zwei gegenüberliegende Räume. Dabei sinkt die Raumtemperatur kaum, weil Wände und Möbel die Wärme speichern, die feuchte Luft wird aber komplett ausgetauscht. In der ersten Stunde nach dem Aufhängen lohnt sich ein zusätzlicher Durchgang, weil die Wäsche dann am meisten Wasser abgibt.
Woran erkenne ich, dass die Luft in meiner Wohnung zu feucht ist?
Typische Hinweise sind morgens beschlagene Fensterscheiben, die auch mittags nicht abtrocknen, klamme Textilien, ein erdig-muffiger Geruch in Ecken sowie dunkle Stippen an kalten Außenwänden oder hinter Möbeln. Auch Türen, die plötzlich klemmen, und Salzränder an der Wand sind Warnzeichen. Zeigt sich bereits Schimmel auf größerer Fläche oder kehrt er nach dem Reinigen zurück, solltest du nicht nur lüften, sondern die Ursache fachlich abklären lassen – bei anhaltenden Beschwerden wie Husten oder gereizten Augen gehört das Thema zusätzlich in ärztliche Hände.











