Die Reinigung, die wirklich funktioniert
Wenn der Stein kalt ist, kratzt du die groben Reste mit einem Teigschaber, einem Holzspatel oder einer Metallspachtel ab. Flach halten, mit Druck über die Fläche ziehen – festgebackener Käse löst sich so meist in einem Stück. Danach mit einer trockenen, mittelharten Bürste nachbürsten und die Krümel abklopfen.
Für hartnäckige Stellen hilft grobes Salz: eine Handvoll auf den kalten Stein, mit der Bürste in kreisenden Bewegungen einarbeiten, das Salz wirkt wie ein sanftes Scheuermittel und nimmt Fett mit auf. Bleibt eine besonders eingebrannte Stelle, kannst du sie mit einem Tuch und ein paar Tropfen Wasser punktuell feucht abreiben – Wasser sparsam, nie den ganzen Stein einweichen. Danach muss er wirklich vollständig durchtrocknen, mindestens einen Tag an der Luft, bevor er wieder in den heißen Ofen darf. Feuchtigkeit im Inneren dehnt sich beim Aufheizen aus und sprengt das Material.
Die Rundum-Kur für stark verschmutzte Steine ist die Hitze selbst: Stein in den kalten Ofen, hohe Temperatur, eine Stunde backen lassen, abkühlen lassen. Fettreste verkohlen, danach lassen sie sich einfach abbürsten. Wer eine Pyrolyse-Funktion hat, prüft vorher in der Anleitung, ob der Stein das mitmacht.






