Was Messing gar nicht mag
Spülmaschine: nein, weder bei massivem noch bei beschichtetem Messing. Die aggressiven Reiniger und die Hitze greifen die Oberfläche an. Chlorhaltige Reiniger und Rohrfrei-Produkte: ebenfalls nein. Scheuermilch und raue Schwämme hinterlassen feine Kratzer, die das Metall dauerhaft matt wirken lassen. Und Messing, das draußen hängt, läuft schneller an – das ist normal und kein Pflegefehler.
Wie erkenne ich, ob mein Stück echtes Messing oder nur beschichtet ist?
Der Magnettest ist der schnellste Weg: Massives Messing ist nicht magnetisch, haftet der Magnet also fest, liegt ein beschichtetes Stück mit Eisenkern vor. Ein zweiter Hinweis sind abgenutzte Kanten und Griffstellen – schimmert dort ein silbriger oder grauer Ton durch, ist es eine Auflage. In beiden Zweifelsfällen bleibst du bei Spülwasser und trockenem Tuch, damit kannst du nichts kaputt machen.
Wie oft sollte man Messing putzen?
Für Dekoobjekte reicht meist zweimal im Jahr eine gründliche Runde, gern vor der Advents- und vor der Frühlingssaison, dazwischen genügt regelmäßiges Entstauben. Stark berührte Teile wie Türgriffe oder Fenstergriffe laufen schneller an, weil Handschweiß das Metall angreift; hier hilft häufiges trockenes Nachwischen mehr als seltenes intensives Polieren. Und je weniger oft du zur Säure greifst, desto länger bleibt die Oberfläche fein.










