Vergiss das Drumherum nicht: Gestänge und Gelenke abwischen, Laub aus der Kassette holen, bewegliche Teile auf Leichtgängigkeit prüfen. Wenn der Volant verbogen ist oder die Markise schief einfährt, ist der Herbst der bessere Zeitpunkt für einen Fachbetrieb als der erste warme Frühlingstag, an dem alle gleichzeitig anrufen. Freistehende Sonnensegel und Stoffbahnen zum Abnehmen lagerst du trocken, locker gerollt und nicht in einer luftdichten Plastiktüte.
Darf Markisenstoff in die Waschmaschine?
Bei fest montierten Markisen stellt sich die Frage ohnehin nicht, und bei abnehmbaren Tüchern ist die Maschine meist keine gute Idee: Trommelbewegung und Schleudern belasten Beschichtung, Nähte und Kanten deutlich stärker als das Bürsten von Hand. Wenn der Hersteller eine Maschinenwäsche ausdrücklich erlaubt, dann nur im Schonprogramm, kalt bis lauwarm, ohne Schleudern und ohne Weichspüler – und anschließend flach oder hängend trocknen, niemals in den Trockner.
Was tun gegen dunkle Punkte, die schon im Stoff sitzen?
Diese kleinen schwarzen Sprenkel stammen fast immer von Feuchtigkeit, die zu lange im eingerollten Tuch gestanden hat. Ganz verschwinden sie oft nicht mehr, aber du kannst sie deutlich abschwächen: mehrfach mit milder Seifenlösung einweichen, weich bürsten, gründlich spülen und vollständig trocknen lassen – lieber drei sanfte Durchgänge als ein harter. Danach lohnt sich ein Imprägnierspray für Außentextilien, damit Wasser wieder abperlt und der Stoff langsamer verschmutzt.











